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Mailing sozialinfo.ch vom 10. Oktober 2014

Sehr geehrte(r) Frau/Herr 

Die gegenwärtige Entrüstung über das Sozialwesen scheint mehr zu sein, als bloss ein neuer Akt des gewohnten "Sozialbashings". 

Die regelmässig wiederkehrende mediale Skandalisierung von Einzelfällen aus der Praxis Sozialer Arbeit und die sich häufenden Angriffe auf das Regelwerk der SKOS haben ein akutes pauschales Misstrauen gegenüber dem Schweizerischen Sozialwesen erzeugt.

Inhalt

Umso bedeutender ist es, dass nun wichtige Exponenten aus dem Sozialwesen Stellung bezogen und mit fundierten Analysen und Berichten auf diese aktuelle Kampagne  reagiert haben. Unser aktuelles Monatsthema gibt einen Überblick über das mediale Geschehen und fasst die wichtigsten Berichte und Stellungnahmen zusammen.
Um bei dieser Debatte Hand zu bieten haben wir seitens der Geschäfstsstelle sozialinfo.ch ausserdem einen Blog eingerichtet, der die wichtigsten, fachlich fundierten Dokumente zugänglich macht.  Wir unterstützen damit soziale Institutionen und Fachpersonen, die bei weiteren kommenden Medienkampagnen zum sozialen System Stellung nehmen müssen.


Mit freundlichen Grüssen

Geschäftsstelle sozialinfo.ch

 

Monatsthema Oktober 2014

Kein "Irrsinn": Gegen die Diffamierung des Sozialwesens 

Mit "Sozial-Irrsinn" hat der Blick eine aktuelle Themenserie zur Sozialhilfe betitelt. Weitere Medien sind auf den Zug aufgesprungen und beteiligen sich an einer Kampagne gegen das Sozialwesen, die den Einbezug jeglicher Fachlichkeit vermissen lässt. Sie berichten über Kosten, die angeblich aus dem Ruder laufen. Dabei wird unterstellt, dass sich eine sogenannte "Sozialindustrie" auf Kosten des Staates bereichert. Den Sozialarbeitenden wird ein verschwenderischer Umgang mit den ihnen anvertrauten Steuergeldern vorgeworfen. Darauf haben namhafte Personen und Organisationen aus dem Sozialwesen mit sachlichen und professionell fundierten Stellungnahmen reagiert.

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Presseschau September 2014

Schlagzeilen


Pro Senectute: Pro Senectute Schweiz schlägt Alarm – jährlich rund 5‘000 neue Arme im AHV-Alter
Die Zahl der älteren Menschen, welche Ergänzungsleistungen benötigt, nimmt seit 2008 stetig zu, jene der Millionäre ebenfalls.
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FIZ: Europarat prüft den Kampf gegen Menschenhandel in der Schweiz: NGOs legen Alternativen Bericht vor
Am 1. April 2013 trat die Europaratskonvention gegen Menschenhandel in der Schweiz in Kraft. Die Konvention verpflichtet die Schweiz Massnahmen zu ergreifen, um Menschenhandel zu bekämpfen und Opfer zu schützen.

Hälfte/Moitié: Gesundheit der armen Bevölkerung - Interview mit Philippe Perrenoud, Präsident der GDK
Die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) wählte an ihrer Plenarversammlung den bernischen Gesundheitsdirektor Regierungsrat Dr. Philippe Perrenoud zum neuen Präsidenten; am 1. Juli 2014 trat er das Amt an. Dem Mediendienst Hälfte / Moitié beantwortete Perrenoud Fragen zur interkantonalen Gesundheits- und Sozialpolitik.
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weitere tagesaktuelle News

Neuerscheinungen


EKR: ECRI-Bericht über die Schweiz
Im Rahmen ihres satzungsmäßigen Auftrags erstellt ECRI für jedes Land Länderberichte, in denen die Situation in Bezug auf Rassismus und Intoleranz in jedem Mitgliedstaat des Europarates analysiert und Vorschläge zur Lösung der aufgezeigten Probleme unterbreitet werden.
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Die Volkswirtschaft: Erwerbsverläufe und Sozialleistungsbezüge von Personen aus dem EU/Efta-Raum
Die Untersuchung kommt zum Schluss, dass die Zuwanderung äusserst dynamisch ist und flexibel auf die Nachfrage des inländischen Arbeitsmarktes reagiert. Die grosse Mehrheit der Zugewanderten kommt zum Zweck der Erwerbstätigkeit in die Schweiz und ist in den ersten Jahren konstant erwerbstätig. Nur wenige nehmen Arbeitslosengelder oder Sozialhilfeleistungen in Anspruch, wobei die meisten Sozialhilfebeziehenden erwerbstätig sind.
 
Düring, Diana et al. (Hrsg.) Kritisches Glossar Hilfen zur Erziehung
Im neu erschienenen „Kritischen Glossar Hilfen zur Erziehung“ werden 54 Begriffe, die im öffentlichen und fachlichen Diskurs der Hilfen zur Erziehung eine zentrale Rolle spielen, kritisch analysiert und diskutiert.
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Sind Sie beratend bzw. begleitend in der Sozialen Arbeit oder im Gesundheitswesen tätig? Interessieren Sie sich für eine systemische Perspektive? Im neuen Fachkurs Systemisches Gesundheitscoaching an der Berner Fachhochschule erfahren Sie vielfältige Zugänge und Interventionen für Beratungs- und Begleitungssituationen im Spannungsfeld von Gesundheit und Krankheit.
8 Kurstage im März und Mai 2015. Anmeldeschluss: 15. Januar 2015. Dieses Angebot ist Teil des CAS-Studienganges Systemische Beratung in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit. 

Weitere Weiterbildungen finden Sie hier.


News aus den Kantonen

Wir recherchieren für Sie auch kantonsspezifische Neuigkeiten. Auf unserem Portal finden Sie unter News Kantonal ständig aktuelle Meldungen, die Sie nach Kantonen filtern können. Hier präsentieren wir Ihnen eine Auswahl News mit kantonalem Bezug, die jedoch von allgemeinem Interesse sind.

AI/AR
Kt. AR: Verteilung des Alkoholzentels 2014 an Institutionen und Organisationen, die sich aktiv in der Prävention und in der Bekämpfung des Suchtmittelmissbrauchs engagieren
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BE
Der Arbeitsmarkt: Stadt Bern will mehr behinderte Menschen anstellen
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BL/BS
Tageswoche: Obdachlose - Wenn der Mittelstand auf der Strasse landet
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GL
TT: Ein Glarner ist der Urvater der Schwulenbewegung
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SG

Kt. SG: Angebotsstrategie für erwachsene Menschen mit Behinderung
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UR
Kt. UR: Jugendnetzuri.ch – aktualisiert
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CAS Führen in Nonprofit-Organisationen

Wirtschaftliches Denken und Handeln wird heute auch von Nonprofit-Organisationen gefordert. Damit sind hohe Anforderungen und Erwartungen an die Vorgesetzten gestellt. Der berufsbegleitende Certificate of Advanced Studies CAS-Kurs für künftige oder bereits tätige Führungsverantwortliche in Nonprofit-Organisationen, geleitet von Prof. Stefan Adam, findet vom 4. Dezember 2014 bis 6. November 2015 statt (26 Tage, 15 ECTS).

Erfahren Sie mehr über das Angebot an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW.


Arbeitshilfen für Fachpersonen

CURAVIVA/SRF: UBA - Unabhängige Beschwerdestelle Wirksame Hilfe für Betagte
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SKOS: Ehepaar mit getrennten Wohnsitzen: Wie bemisst sich die Unterstützung?
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SKOS: Junge Erwachsene in der Sozialhilfe
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Infodrog: Arbeit mit Peers im Suchtbereich in der Schweiz
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Everyday Rebellion: Crossmedia Projekt zu gewaltlosem Protest
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CAS Planung und Alter

Wie wollen wir künftig wohnen und leben? Wie verändern sich die Bedürfnisse der Gesellschaft? Im CAS Planung und Alter diskutieren Sie diese und weitere Fragestellungen. Es wird ein umfassender interdisziplinärer Überblick über wichtige Aspekte des demographischen Wandels vermittelt. Der Fokus liegt bei Fragen der Alterspolitik sowie bei den Möglichkeiten und Grenzen von Planung und Politik.
Dieses CAS-Programm ist Bestandteil des MAS Altern und Gesellschaft.

Studienbeginn: November 2014 – Melden Sie sich jetzt an! Weitere Informationen


Stellenportal

Das Stellenportal sozialinfo.ch ist die bekannteste und beliebteste Jobplattform für den Sozialbereich Schweiz. Sie beinhaltet laufend zwischen 300 und 500 offene Stellen, welche durch die personalsuchenden Institutionen direkt online publiziert werden. Dieser Stellenmarkt ist breit vernetzt und stösst bei Suchmaschinen, Stellensuchenden und Personalsuchenden auf eine breite Resonanz. Verschiedene Kooperationen – z.B. mit www.expertenjobs.ch – ergänzen die Reichweite des Stellenportals sozialinfo.ch.

Weiter stellt der Verein sozialinfo.ch seinen Mitgliedern und Kunden in Zusammenarbeit mit der Personalberatungsfirma p3b ag (www.p3b.ch) ab 2015 eine professionelle Personalberatung für den Sozialbereich zur Verfügung:

sozialpersonal ag
Personalberatung Sozialbereich Schweiz
Weitere Informationen www.sozialpersonal.ch

Geschäftsstelle sozialinfo.ch
Schwarztorstrasse 20
3007 Bern


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